LaLaWaKa Archiv


Weltpremiere ! 


Auf der Abschlussfahrt der LaLaWaKa-Gruppe in´s Altmühltal hat  erstmalig eine TeilnehmerIn mitgekurbelt. Sie kam von ganz oben herab (Nein, nicht vom Himmel - sondern von den Bergen) um unserem Lämle das Rückrat in´s rechte Lot zu bringen. Katie betörte uns nicht nur mit ihrem Äusseren. Leider brachte  sie auch einen alpinen Regentropfen mit, der sich durch Zellteilung rasch vermehrte.

Aber dafür konnten am Sonntag auch Walter und Lale bei herrlichem ´Indian Summer Wetter´ in Gunzenhausen, unseren Endpunkt, einreiten.



03. bis 06. Juni 2010

18.07.10
 
Haaaaaaaalo!
Hallo, ich bin´s wieder. Nein! Nicht die Biene Maja. Genau, die Berta.
 
Herrchen ist gerade auf ein Bierchen weggegangen. So habe ich Zeit ein
paar Worte zu schreiben:
 
Kaum sind aufgrund veränderter Witterungsbedingungen die schwachgeschlechtlichen Oberschenkeln nur noch dezent mit kurzsaumigen Stoffen halbherzig bedeckt, schon schwingt sich Herrchen in den Sattel; immer auf der Jagd nach eben diesen ... Nein, den Trassen natürlich.
 
Im Allgäu nimmt Schnuppernase Lambe Witterung auf. Nach seiner erfolgreichen Kur im Schatten der Berge sind sämtliche Beine voller Tatendrang. Auf 929 Meter Höhe in Hellgengeist wurde Deutschland´s höchster Radlbahnhof abgeschossen.
 
Auf der zweiten Pirsch wurde vorbei an doll´n Dümpeln und fast vorbei an sahnebegipfelten Erdbeerkuchenstückchen (Plural) die dritte Trasse mit der Dampflokrunde erlegt.
 
So jetzt muß ich wieder Schluß machen, Herrchen kommt zurück. Also bis zu nächsten ...   ...   ooh, ooh   ...   ich glaub´  ...   ich darf ihm das nächste Mal nicht mehr soviel Geld mitgeben.
 
Berta




 


Bella Berta katapulto vulcano schusch schusch mammuto gigante trasso.

Haaaaloo !

Hallo, ich bin´s wieder!
Richtig! Die Berta.
 Nach langen Winterschlaf bin ich endlich zurück auf der Piste. Seit Monaten gibt es von Herrchen nur noch ein Wort: Trasse. Früher laberte er mir mit "Erdbeerkuchen" die Ohren voll. Aber jetzt nur noch Trasse, Trasse, Trasse. Kein Wunder also das die Fahrt in´s Trassen-Eldorado nach Hessen ging.  Ziel: 11 ehemalige Bahnlinien in 4 Tagen.
 
1. Tag
 6 Uhr 45 ,    Rgbg. Hbf.     10°   Dauerregen
Bild des Tages und ein richtiger Hingugger: Herrchen himself; Seine ohnehin nicht sonderlich sexy Beine steckten in knielangen (!), wasserdichten (!) Speedsocken (!) welche aus milde geschätzten zwei Nummern zu großen Adventure-Sandalen hervorquillten. Gut, daß ich bei ihm war, sonst hätten die Passanten eh gedacht daß er gerade von Karthaus abgehauen ist.
  
2. Tag
 Bei herrlichsten Radlerwetter ging es über Deutschlands wahrscheinlich größten Vulkan: den Vogelberg (z.Z. müde)
 
3. Tag
 Rhön: Im seimols deutsch-deutschen Grenzgebiet wurlt es nur so von Trassen. Sie sind seit der Teilung stillgelegt und so urzeitlich zugewachsen, daß es einem nicht wundern würde, wenn man von einem Elch oder Mammut überholt werden würde.
  
4. Tag
 Bei perfekter Witterung endete mit Km 516 (davon 293 Trasse) die Tour im bayerischen Haßfurt.
  
Liebe Grüße
 Berta




 
 Deutschland ein Wintermärchen...
 13. - 22. Mai 2010
 
Tag 1  
Mainradweg 12°
Von Gemünden bis Miltenberg, wo der Main den Spessart umarmt, entfängt uns eine Landschaft wie gemalen. Nur das augenscheinlich ein 60er dem Künstler die Farbe Himmelblau stibizt hat.
 
Tag 3
Rheinradweg vor Worms 12.13 Uhr   11°
Ein grosser, schwarzer Vogel (Modell Rabe) bestückt mit einem biologischen Streutorpedo hat einen Kampfeinsatz gegen uns geflogen. Ansitzpullover-Lambe und Kare wurden mit Streifschüssen gebrandmarkt.
Neckarradweg "Mohrenstadt" Heidelberg   16.03 Uhr 10°
24h-Walter ist der Gepäckträger abgebrochen, genau vor einem Weissbierstand. Glücklicherweise konnte die Sache wieder in seinem ursprünglichen Zustand versetzt werden. ... nein, nicht die Weissbier.
 
Tag 4
Auf der Waldbahntrasse ging es mitten hinein ins Herz des Odenwaldes zu wohlbewaldeten Hügeln mit ihren wohlbehugelten Waldlerinnen. Unsere Blicke zerronnen wie Halbfettmagarine in der Sonne von schwer besteigbaren Doppelgipfeln bis hinab zu modern ausgelichteten Schluchten... soweit ersichtlich.
 
Tag 5  
Schmangerl-Dog
Nach dem amorösen Jagstradweg und der graziösen Kochertal-Trasse ging es auf der zwirbeligen Bottwarttrasse nach Marbach zu Schillers Geburtshaus.
 
Tag 7 Neckarradweg . Horb.   Kurz vor dem Frühstück bei 7°
Lale aus dem Fenster sinierend: "Eits woarse woe mein helln Teint herhob; Unser Weda! Do hengsd mid oan Huf no im Bet und scho - ma kos fast hern - mochts ´BING` und wida is a graus Hor gwoxn.
 
Tag 8
Nach den Neckar- und Donauquellen durchbrachen wir mitsamt der Donau die Schäbische Alb.
 
Tag 9
Über den geheimnissvoll schimmernde Blautopf erreichten wir mit km 1.138 unser Ziel Ulm
 
Fazit: Mit seinem über 40.000 ausgeschilderten Fern-Radwegen ist Deutschland ein ablolutes Paradies für Reiseradler ... zumindest für wetterfeste!
 
LAngatmig
LAngtourig
WAndernde
KAmeraden

08. Mai 2010

 

Regental-Radweg

 

Schade, dass die Capitanos (der Dicke und der Dünne) nach zugesagter Zusage nicht ihre Absage absagten. Auch ein angehender Triathlet (?) mit potentiell prima Windschatten (!) wollte die Gelegenheit seinen Trainingsrückstand zu minimieren nicht abgreifen.

 

 

Der Einstieg in Bayerisch Eisenstein wurde per Zug erreicht. Zusammen mit Edel-Taktgeber Kitte kurbelten wir vorbei an blühenden Märchenwiesen und betörenden Feenwälder. Zwischen Zwiesel und Regen lernte Storch Lambe, dass manche Flüsse auch bergauf fliesen.

 

Bei ganztäglich guten Wetter bezwang Trekking-Aki voll begeisterlich seine erste Bahntrasse. Nach 195 km hatte auch Pullover-Lale seinen Bochum-Schal heil heimgebracht.

 

17.4.2010

 

WO EINST DIE DAMPFLOK FAUCHTE

 

Das Radeln auf ehemaligen Bahntrassen soll neben dem Ballon fahren mit zu den schönsten Arten des Reisens gehören. Höchste Eisenbahn also für die LaLaWaKa-Gruppe um die Sache einmal auf Herz und Leber zu prüfen.

 

Als Gastfahrer mit von der Partie ein original Capitano (der Dünnere). Er ist mit einem Mountainbike angetreten. Wahrscheinlich dachte er, dass die Bahnschwellen noch drin sind. Nachdem wir ihn mit Windstopper und Handschuhen reisetauglich machten ging es auf dem Naabtal-Radweg ´gen Norden. Leider konnte der Capitano das "Tempo" nicht halten und musste umkehren.

 

An einem See stellte es einem Haubentaucher die Haube auf und eine Kolonie Lachmöwen lachte uns aus. Entweder sind wir wirklich so langsam oder Lale braucht dringend einen anderen "Wärmehut".

 

Mit km 135 rollten wir in Neustadt an der Waldnaab aus und in ein Zoigl-Fest rein.

 

Nach einem kräftigen Frühstück ging es sogleich auf dem 50 km langen herrlichen Bockl-Radweg nach Eslarn. ICE-Walter ging trotz Gegenwind ab wie eine Schubrakete. Er sticht aus der Truppe heraus wie ein Flamingo aus einer Schar Graureiher.

 

Kurz vor dem Scheitelpunkt in Fahrenberg brauchte Dampflok Kare einen Boxenstop. Laut Wikipedia ist es weltweit die einzige Dampflok die aufgrund eines genetischen Übertragungsfehlers anstelle von Wasser mit Bier läuft.

 

Sogar Triebwagen-Lambe und Bummlzug-Lale schafften das Ziel in Schwarzenfeld. Nur Dampflok-Kare blieb mit einem technischen Defekt auf der Strecke.

 

Fazit: Die Bahntrassen sind wirklich der Erdbeerkuchen im deutschen Strassenverkehr. Da ohne Kraftverkehr und quasi ohne Steigung sind sie auch sehr familienfreudlich.




Neu-Delhi  10.01.10

MIT DEM FAHRRAD IN INDIEN

In Indien faehrt man nicht mit irgendeinen dahergerollten Mountainbike aus China. NEIN. Ein original indisches Hero muss es sein. Mit diesem Modell hat schon Mahatma Gandhi einen Plattfuss gefahren.

Wenn ich noch einen kleinen Gang haette und noch einen ganz Kleinen und 2 Weitere dann waerens 5. Naja, so kann wenigstens nichts kaputt gehen. Dafuer ist der Gepaecktraeger stabil genug um auch mal, falls erforderlich, die Kuh vom Nachbarn zum Tierarzt zu bringen ... und zurueck.

Endlich hab ich einen Reisebegleiter gefunden, der bis zum Schluss bei mir bleiben will. Leider kann er nicht Radfahren. Angeblich sind seine Beine zu kurz. Auch ist er eher nachts akt iv, zumindest zwickt er mich dann immer. Ich glaub` ... es ist ... ein Floh.

 

Die Inder hupen leidenschaftlich gern. So wie andere gern Eis essen oder Erdbeerkuchen. Ich hupe, also bin ich.

 

Ueberhaupt herscht im indischen Strassenverkehr strickte Hackordnung. Ganz oben - natuerlich - die heiligen Kuehe. Dann folgt eine ganze Armada an Luftverpestern. Unter mir sind eigentlich nur die Strassenkoeter (auch nicht alle!) Mit den Eseln hab ich mich nach langen und zaehen "I-Ah I-Ah" (man wird jeden Tag besser!) auf ein Unentschieden geeinigt - vorlaeufig.

 

Nachdem ich den Sauberkeitsgrad der Bettwaesche bemaengelte hat das freundliche Zimmermaedchen Grosbu Nimidu (optisch mit einer Prinzessin verwandt   -   weitschischtig) das Bettlaken fluggs mit dem vom Nachbarzimmer gewechselt, das noch schlimmer aussah.

 

Der Floh hat die Weiterreise verpasst. Augenscheinlich hat er zu viel Alkohol get ankt und ist betrunken aus dem Bett gefallen.

 

Fazit: Ueberlandfahrten in Indien mit dem Fahrrad passt wie der Sattel zur Kuh 

 

Gruss an alle Team-Minikin-Mitglieder und Nichtmitglied Nr. 100

 

LaLaWaKa-Membership       Lale